Gesundheitsvorsorge bei Hund und Katze

Gesundheitsvorsorge im Welpenalter

Die Gesundheitsvorsorge fängt schon bei den Muttertieren an. Diese sollten geimpft sein und während der Trächtigkeit regelmäßig entwurmt werden. Wichtig ist es, daß die Jungtiere schon bald nach der Geburt Muttermilch bekommen, da diese Antikörper enthält, die die Kleinen schützen, bis sie selber eine aktive Immunabwehr aufbauen können.  Auch die Welpen müssen regelmäßig entwurmt werden, da sie oft von Spulwürmern heimgesucht werden.

Hundewelpen können mit 6 Wochen gegen Parvovirose geimpft werden, falls sie besonders gefährdet sind. Ansonsten werden Katzen und Hunde mit 8 Wochen zum ersten Mal geimpft. Die wichtigsten Viruserkrankungen, gegen die die Welpen geimpft werden, sind bei den Hunden Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose, Staupe, Hepatitis contagiosa canis und Tollwut. Die Katzenwelpen müssen gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche (Parvovirose), und als Freigänger ebenfalls gegen Tollwut geschützt werden. Ungefähr 4 Wochen nach der Erstimpfung muß ein zweites Mal  geimpft werden, dann ist die Grundimmunisierung abgeschlossen. Katzen können auch gegen die tödlich verlaufenden Katzenkrankheiten FIP und Leukose geimpft werden. Dazu ist aber der Nachweis erforderlich, daß sie zuvor keinen Kontakt mit den Erregern dieser Krankheiten gehabt haben, weshalb man zunächst eine Blutprobe entnimmt. Für Hunde ist seit letztem Jahr ein Impfstoff gegen die Zeckenborrelliose auf dem Markt.
Bei Bedarf müssen die Welpen gegen  Flöhe behandelt werden, wobei darauf zu achten ist, daß das eingesetzte Präparat für die entsprechende Alters- und Gewichtsklasse zugelassen ist. Besonders bei Hundewelpen verdient auch die Ernährung eine besondere Beachtung. Es sollte nur hochwertiges Futter, das den Bedürfnissen eines wachsenden Hundes gerecht wird, eingesetzt werden, da es sonst zu Wachstumsstörungen und Knochenhautentzündungen kommen kann.

Mein Hund wird alt

Um einen kontinuierlichen Impfschutz zu gewährleisten, ist es wichtig, die vorgeschriebenen Impfintervalle einzuhalten. Der Abstand zwischen den einzelnen Impfungen sollte in der Regel ungefähr ein Jahr betragen. Falls man mit einem Tier ins Ausland fahren möchte, sollte man sich vorher beim Tierarzt nach den genauen Einreisebestimmungen für das jeweilige Urlaubsland erkundigen. Meistens genügt der Nachweis der Tollwutimpfung und ein tierärztliches Gesundheitszeugnis. Um einem Wurmbefall vorzubeugen, sollte regelmäßig drei- bis viermal im Jahr gegen Spul- und Bandwürmer behandelt werden. Dies dient nicht nur der Tiergesundheit, sondern ist auch zum Schutz der Menschen, beispielsweise vor dem Fuchsbandwurm, wichtig. Auch Flöhe übertragen eine häufige Bandwurmart, den sogenannten Gurkenkernbandwurm. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Flohbefall einzudämmen. Zum einen gibt es Präparate, die dazu führen, daß die Floheier sich nicht weiter entwickeln können. Dazu müssen aber alle Haustiere, die in einem Haushalt leben, behandelt werden. Dies ist eine sehr schonende Methode, die Wohnung flohfrei zu bekommen, ohne Insektizide einsetzen zu müssen. Ungefähr 90% der vorhandenen Flöhe sind nämlich nicht auf dem Tier direkt, sondern in seiner Umgebung zu finden. Bei einer akuten Flohplage oder auch zur gleichzeitigen Bekämpfung des Zeckenbefalls gibt es auch Präparate, die die adulten Flöhe töten. Diese gibt es als Sprays oder zum Auftragen zwischen den Schulterblättern. Die Tiere sollten regelmäßig nach Zecken abgesucht werden, da Zecken auch bei Tieren die sogenannte FSME, eine Gehirnhautentzündung, Borrelliose, die unter anderem zu Gelenksentzündungen führt, und noch andere Krankheiten übertragen können. Wie schon oben erwähnt, gibt es bei Hunden auch einen Impfstoff gegen Borrelliose.

Gesundheitsvorsorge bei älteren Tieren


Wenn die Tiere „ins Alter kommen“, sollten sie regelmäßig  einem Gesundheitscheck unterzogen werden. So häufen sich Herzkrankheiten, die oft medikamentell in den Griff zu bekommen sind, während sie unbehandelt zu einer verkürzten Lebensdauer führen. Vermehrt treten auch Arthrosen auf, die den Senioren das Leben schwer machen. Um den Bewegungsapparat nicht unnötig zu belasten, muß man auf das Gewicht der Tiere achten. Für Hunde und Katzen gilt gleichermaßen, daß eine leichte Taillenbildung sichtbar sein soll und die Rippen unter der Unterhautfettschicht fühlbar sein sollen.  Viele Futtermittelhersteller bieten in der Zwischenzeit extra Seniorenfutter an, das einen verringerten Energiegehalt aufweist. Für die Gesunderhaltung der  Tiere ist es sehr wichtig, auf den Zustand der Zähne zu achten. Zahnstein führt auf Dauer zu Zahnfleischentzündungen, die sehr schmerzhaft sind und die Futteraufnahme einschränken. Zudem werden durch den infektiösen Belag andauernd Bakterien gestreut, was zu einer Beeinträchtigung des Immunsystems führt. Karies kann die Zähne zerstören. Um der Entstehung von Zahnstein vorzubeugen, gibt es für Hunde und Katzen spezielle Futtermittel oder „Leckerlies“, die den mechanischen Abrieb verstärken sollen. Auch Kauknochen tragen zum Abrieb des Zahnbelags bei. Hundebesitzer können einen Beitrag zur Zahngesundheit ihres Tieres dadurch leisten, daß sie ihm die Zähne putzen. Vorhandener Zahnstein muß entfernt werden. Dazu wird das Tier narkotisiert und der Zahnbelag wird manuell oder mittels eines speziellen Ultraschallgeräts entfernt. Danach werden die Zähne poliert, um einer erneuten Zahnsteinbildung vorzubeugen. Bei dieser Gelegenheit werden die Zähne auf ihre Festigkeit und auf Karies untersucht und, falls nötig, der eine oder andere auch gezogen.

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